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tri Trainingslager Mallorca 30. März bis 13. April 2002

Donnerstag 4. April 2002
Ruedi und Patric

Der Tag danach: Auch mit zwanzig Jahren auf dem Buckel mussten wir leider feststellen, dass sich die Wettersituation noch nicht zum Positiven verändert hat! Dunkle Wolken und starker Regenfall schon vor dem Morgenessen! Dennoch schwangen wir uns wagemutig für drei Stunden auf unsere heiss geliebten, inzwischen wohl durchgerosteten Stahlesel. Denn wie heisst es doch so schön: Von nichts kommt nichts! Diesem Motto getreu gaben wir auch im abendlichen guntschen Schwimmtraining Vollgas, wobei ein weiterer Test auf dem Programm stand. Dafür konnten wir uns umso mehr auf das leckere Abendbuffet stürzen und auch bei den feinen Kuchen mehr als nur eine Runde einlegen. Olé!

Mittwoch 3. April 2002
Ruedi und Patric

Heute war ein ganz besonderer Tag, denn wir, die beiden „Junioren“, feierten heute unser zwanzigjähriges Jubiläum!  Glückwünsche bitte an r.wild@freesurf.ch und ehq-wyss.p@eao.com. Nichtsdestotrotz waren wir auch heute fleissig am trainieren und legten einzig an unserer fast gemeinsamen Geburtsminute eine kurze Verschnaufpause ein. Sogar das Wetter hatte Einsehen und schickte uns nebst Regen und Wind doch noch einen Ausläufer des Azorenhochs vorbei☺
Am Abend wurde dann aber doch noch gefeiert! Die exklusiv vom Hotel gesponserte Champagnerflasche sorgte für einen sanften Einklang in die lange Nacht…

Dienstag 2. April 2002
Von Simone Bürli

Ich drücke mich jetzt etwas positiver als gestern aus, vielleicht auch etwas länger: Zum Glück ist die Wassertemperatur am Morgen nicht allzu warm, damit wir alle bereits ab dem ersten Zug wach sind. Dank dem Keuchhusten, den inzwischen jeder Athlet und jede Athletin erfahren darf, ist Gunthi sehr sehr lieb zu uns! Der Regen heute liess uns endlich mal wieder einen Fernsehtag mit all den intelligenten Talkshows geniessen. Morgen freuen wir uns auf einen hustenfreien, sonnigen Tag. Mein Fazit zu diesem Tag: Wer nicht flexibel ist, soll doch lieber zu Hause bleiben!!!

Montag 1. April 2002
Von Stephan Szekeres

Es war ein sonniger Ostermontag mit grösseren und kleineren Tücken. Aber alles in Allem (abgesehen vom Schwimmbad) eine Steigerung zum Gestrigen! Kaum ausgeschlafen, ging ich mit meinem Zimmergenossen Burren um 7:00 Uhr ins Training. Nach einem atemberaubenden Schwimmtraining unter Gunthis Bewachung gab es einen 400 m „einarmig" Test. Nach dem Schwimmtraining stürzte sich die ausgehungerte Meute auf das feine Frühstücksbuffet. Nach der allmorgendlichen Schlacht um das Essen machte ich noch eine kleine Siesta. Um 11:30 Uhr beschlossen wir eine Velotour zu machen. Wir sammelten uns vor dem Hotel, um eine würdige Route zu machen. Wir einigten uns auf eine 130 km lange Runde mit einem kleinen Berg, ca. um die 7 km lang. Nach 90 min sonderte sich Reto Hug  zusammen mit seinem Freund Jan Pyott ab, da sie sich um die Badenixen am Pool kümmern mussten. Am Berg attackierte Martin Rhyner und niemand konnte ihm folgen !!!!!!!! Nach der Tour gingen noch ein paar Athleten 30 min am Strand laufen, die anderen genossen die Stimmung am Pool. Nach so einem anstrengenden Trainingstag war es nicht mehr als normal, dass wir schon wieder hungrig waren. Zum Glück gab es schon um 18:30 Uhr Abendessen. Mit vollen Bäuchen diskutierten wir noch eine Weile und legten uns danach schlafen.

Sonntag 31. Mrz. 2002
Von Jessica Diem

Obwohl angeblich überall  über diesen Winter-Sommerzeitwechsel gesprochen wurde, gab es Leute die mit ihren Gedanken da wohl gaaaaanz woanders schwelgten. Ich habe mich schon gewundert, warum denn um 7.00 Uhr alle schon eifrig am Schwimmen  sind, wo doch das Schwimmtraining erst in einer halben Stunde beginnen sollte. Ich wurde dann aber ganz schnell eines Besseren belehrt und mit der Bemerkung: „Mal abgesehen von der Sommerzeit wärst du ja sogar 30 min zu früh! „ ins Wasser geschickt. Nach 1 h 30 bez.1 h schwimmen, ging es direkt ans Zmorgä-buffet.  Einige hatten nach dem Schwimmen einen nicht überhörbaren Reizhusten, welcher sich später auch auf dem Velo noch bemerkbar machte. Hoffen wir, dass dies eine einmalige Angelegenheit bleibt. Die harten Jungs fuhren trotzdem, angeführt von Radsprofi Skeki, einen „lockeren“ 100er. Die Junioren haben sich angeblich schon nach den ersten Kilometer verabschiedet und sich entschlossen das Ganze doch etwas anders zu gestalten. Die zweite Gruppe mit Othy, Sibylle, Simi und mir entschlossen sich für eine flache 95 km Tour mit Hügeln… Und da wäre, wie jedes Jahr, diese Gruppe mit der Ärztin, dem Physiotherapeuten und dem Schwimmtrainer. Schon beim ersten Velotraining der höchste Berg….und bei der Abfahrt machte sich dann auch noch Gunthi’s Velo selbständig. Glück im Unglück; ausser dass an einigen Stellen die Haut fehlt, ist noch alles dran.

Samstag 30. März.
Von Roger Fischlin
Eine muntere und motivierte Truppe traf sich zur frühen Morgenstunde beim Check-In im Flughafen Kloten. Die Wetterprognosen für Mallorca mit Nieselregen und Wind liessen nichts Gutes verheissen, aber wer glaubt schon den Wetterfröschen! Nach einem turbulenten Flug landeten wir auf der grau verhangenen Insel! Ab ins Hotel, Fahrräder zusammen stellen, das „Hürzeler-Radpacket“ abholen (die Trickots sind ein „Renner“, und was machen all die „Gümeler“ wohl den ganzen Tag?), und die Laufschuhe für die erste Einheit schnüren.
Im Nationalpark pflügten wir uns durch die knöcheltiefen Pfützen, bis sich die Farbe der Kleider und Schuhe nicht mehr wesentlich von der des Bodens unterschied. Trotz Schumi, Heidfeld & Co. rief Gunti zum „anwärmen“ im Pool. Diese Einheit musste aber auf 18.00 Uhr verschoben werden, da das kleine Bad massiv überbelegt war. Das Fazit des ersten Tages kann wie folgt formuliert werden: Nur den Mut nicht verlieren, die Bedingungen können nur noch besser werden!

Vorbericht, 30.03.02. Heute früh brach ein Grossteil des tri Nationalkaders zum zweiten Trainingslager in der Saisonvorbereitung auf und flog für zwei Wochen nach Mallorca. Unter Führung von Nationalcoach Martin Rhyner sind u.a. Reto Hug, Sibylle Matter, Simone Bürli, Stephan Szekeres, Dominic Burren, Micheal Schwarz und Christoph Mauch dabei. Am Montag wird auch Olympiasiegerin Brigitte McMahon dazustossen.
Mit gereist ist auch Schwimmtrainer Gunther Frank, sichergestellt ist die ärztliche und physiotherapeutische Betreuung.

01.05.2002